[Thinking about] Die unermüdliche Müdigkeit der Mode.

17 Januar 2015
Achje, mal wieder ein Post zum Evergreen Mode.
Habt Ihr es nicht auch manchmal satt, sich immer den aktuellen Trends anzupassen, dem hinterher zu laufen, was in ein paar Wochen sowieso schon wieder durch noch schriller, noch schräger, noch größer, nackter oder gelber ersetzt wird? In den nächsten Laden zu hetzen, um das letzte Stück zu ergattern, dass eben gerade so in ist und auf jeden Fall den Blicken stand zu halten, im Provinzkaff, an der Bushaltestelle, ich-bin-eben-fashionable!


Ich möchte nicht behaupten, dass das verwerflich ist. Ich selbst bin genauso davon betroffen, wie andere auch, obwohl ich stets vor meinem eigenen Gewissen betone, dass ich keinem Trend hinterher laufe, keiner Fashionshow folge und auf gar keinen Fall das neueste Magazin aus den Zeitschriftständern reiße, um mich daran zu ergötzen, was Cara, Heidi oder Kenza tragen.
Es ist sicherlich nichts Falsches daran zu finden, sich inspirieren zu lassen.
Davon sollt ihr Mengen zu Euch nehmen, ertrinkt darin, überhäuft Euch, erliegt den Inspirationen der äußeren Welt.
Aber bleibt Ihr selbst.
Ich bin manchmal müde, so unendlich müde und erschrocken, wenn ich feststelle, wie viel Oberflächlichkeit in meiner Umgebung versteckt ist. Besinnt Euch. Und denkt daran, dass es noch andere Dinge gibt, die wichtig sind. Wichtiger. Soviel wichtiger.
Lacht mit Eurer besten Freundin, bis Euch der Bauch heftig weh tut, träumt großen Illusionen hinterher, packt etwas an und seid stolz auf das Ergebnis. Verliebt Euch, lasst Euer Herz brechen und verliebt Euch erneut. Weint, wenn Ihr traurig seid. Schreit, wenn Ihr wütend seid. Und liebt Mode, die Euch gefällt. Weil sie statt fashion den Aufdruck bei-mir-selbst trägt. Und das ist soviel attraktiver, als alles andere.








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