[Zu Gast in] Thailand (II), Land der Sinne.

12 Oktober 2014
Heute ist genau so ein Sonntag, wie er im Buche steht. Das Wetter ist durchwachsen, Ruhe und Tee prägen den Tagesablauf und eigentlich will man sich irgendwohin träumen. Dazu bekommt Ihr jetzt von mir Teil 2 meiner Thailand Reise serviert. Also, setzt noch schnell einen Tee auf und macht es Euch gemütlich- ich entführe Euch nochmal ins weit entfernte Asien!





Koh Phangan. Oder: Ein Traum.

Lehnt Euch zurück und versucht Euch eine Kokosnuss in der Hand vorzustellen. Groß, rund und mit leckerstem Kokoswasser. Strohhalm rein und einfach trinken- glaubt mir, das ist DER perfekte Genuss!
In Thailand ist das keine absurde Vorstellung, Kokosnüsse gibt es hier wie Äpfel bei uns in Deutschland. Immer irgendwie da, immer irgendwie in Gebrauch. Nicht nur im Curry, nein auch  am Strand als Erfrischung liebt man die großen Kerlchen, die zwar eine harte Schale, aber einen sooo leckeren und weichen Kern haben!

Auf Koh Phangan habe ich erstmals die Kokosnuss in Angriff genommen (abgesehen von einer, die wir zufällig im Meer gefunden, aufgebrochen und gegessen haben. Kein Witz.) und mich dem leckeren Nüsschen als Fan bekannt!
Koh Phangan ist sowieso eines meiner Highlights gewesen- nachdem wir Koh Samui verlassen haben und damit auch das Regenwetter, konnte natürlich alles nur noch besser werden. Aber diese Insel hat meine Erwartungen dennoch übertroffen! Weiße Sandstrände, wie sie im Katalog abgebildet sind, türkis-blaues Wasser, leckerstes Essen, freundliche Menschen, hilfsbereit und immer, wirklich immer am Lächeln. Diese Mentalität erfüllt jeden, der sie spürt und sie empfängt mit so unglaublich viel Freude und positiven Gefühlen, dass man zu Recht das Gefühl hat, man befände sich im Paradies!

Where to go: Hier ein paar Dinge, die man auf Koh Phangan unbedingt gesehen haben muss:
  • Nachtmarkt in Thong Sala: hier gibt es das leckerste Essen auf der ganzen Insel! Alles frisch zubereitet, für jeden etwas dabei. Erst am Stand bestellen, zusehen, wie es zubereitet wird, einpacken und dann zwischen Touristen und Einheimischen leckere Sate-Spieße, Pad Thai oder frisch gebratene Banana Pancakes verdrücken! Himmlisch!
  • Roller mieten und alle Strände abfahren. Wirklich, wirklich wichtig! Meine Favoriten, vor allem zum Entspannen und zum Schnorcheln, waren Haad Yao, Haad Salat (eine ehemalige Piratenbucht; hier sieht man noch langhaarige, bärtige Thais mit Bandanas im Haar) und schließlich Ao Mae Haad mit der vorgelagerten Insel Koh Maa. 
  • in Chaloklum gibt es viele leckere Restaurants, auch einen guten Italiener, für diejenigen, die aus diffusen Gründen kein Thai-Essen mehr sehen können ;-). Außerdem gibt es hier eine deutsche Bäckerei mit unfassbar guten Schokocroissants (North Coast Bakery)
  • Bottle Beach. Irgendwie touristisch (wie Vieles), aber irgendwie auch umwerfend schön. Man kommt nur mit dem Longtail dort hin, z.B. ab Chaloklum, aber alleine diese Fahrt macht schon Spaß und ist den Ausflug wert!
  • Wasserfälle anschauen und mit viel Mut die Felsen hochklettern! Zu empfehlen: Paeng Waterfall, gut zu erreichen über Thong Sala.
  • Amsterdam Bar. Ich unterstütze in keinster Weise den Verzehr von Suchtmitteln, auch nicht von Cannabis, aber der Ausblick zum Sonnenuntergang von eben jener gemütlichen Bar lässt einen vergessen, dass rundherum Urlauber ihre Joints rauchen. Gewöhnt man sich in Thailand sowieso leider dran. 
  • Full Moon Party... Ja was soll ich dazu sagen. Muss man gesehen haben, um zu beurteilen, ob man es ´wahnsinnig` oder ´wahnsinnig` findet.. Ich persönlich finde es wahnsinnig!!


Amsterdam Bar bei Sonnenuntergang...
Krabi/ Railay Beach: Dschungel oder Sandstrand?

Von Krabi, das muss ich zugeben, habe ich nicht zuviel gesehen, bis auf die fiesen Abzocker, die uns, von der Busfahrt übernächtigt, für viel zu viel Geld zu unserem Ziel bringen wollten: Railay Beach. Losgetigert, ganz alleine und voller Elan, man schaffe es auch alleine, holte der Pick Up der Abzocker GmbH uns schnell ein, erklärte uns, dass wir in die falsche Richtung unterwegs seien und zudem noch 10 Kilometer vor uns hätten. Damit hatte sich der Abenteurermodus schnell in einen "Mist, wir haben verloren"- Modus gewandelt und nach kurzem Handeln hatten wir uns auf eine (für die Abzocker faire) Summe geeinigt! Los also zu Railay Beach!

Where to go: mit Unterkunftstipp!
  • ich weiß, die Tipps zu Essen und Unterkunft wollte ich eigentlich extra setzen.. Aber wir haben in Railay Beach in einer so unfassbar tollen Atmosphäre übernachtet, dass ich es einfach vorher verraten muss: Das Railay Beach Garden View Resort war einfach umwerfend- beste Aussicht aufs Meer, tolle und saubere Einrichtung, süße Details und sehr freundliche Menschen! Falls ihr auf der Ecke seid, bitte hier buchen!!
  • Klettertour zur Blue Lagoon. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir leider kaum Wasser sahen, weil es sich just in dem Moment, als wir ankamen, zurückzog. Dafür war die Tour lustig und auspowernd. Abgesehen von der Tatsache, dass es letztlich geregnet hat und gefährlich war. Und wir von Affen gejagt wurden. Oh, und die Moskitos dort scheinen immun gegen Mückenschutzspray zu sein. Alles in Allem aber würde ich es sofort wieder tun;-)
  • Phra Nang Beach. Kletterfreunde sowieso Sonnenanbeter kommen hier auf ihre Kosten. Der Strand ist eingebettet in Kalkfelsen, bei dennoch offener Sicht aufs Meer verliebt man sich sekündlich mehr in das Land!
  • Drink in der Reggae Bar zu sich nehmen. Auf Kissen am Boden entspannen und den Tag ausklingen lassen!


Phra Nang Beach...

Phuket: Wieso sieht hier alles nach Spanien aus?!

Auf meiner Rücktour durch Thailand haben Herr C. und ich einen kleinen Stopp in Phuket Town eingelegt. Anders als im Zentrum von Phuket gibt es dort a) weniger Alkoholgeschädigte, b) weniger Nutten und c) ist es dort entgegen aller Meinung von Phuket sehr schön.
Ich habe leider keine Bilder mehr gemacht, da wir nur einen Tag/ Nacht dort verbracht haben und ich diese Momente lieber so genossen habe;) Aber verraten kann ich Euch eines: Es lohnt sich definitiv den langen Weg vom Flughafen in Richtung Süden auf sich zu nehmen und den schönen portugiesischen Kolonialstil der Altstadt zu bewundern. Lecker Essen kann man in den kleinen Cafés, es weht ein bohemischer Künstlerflair durch die Stadt und tagsüber vertreibt man sich die Zeit mit einem Bummel über den "normalen" oder den leckeren Essensmarkt!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit Teil II meines Reiseberichts das Land noch ein wenig mehr öffnen. Ich wollte und will immer noch nicht mehr auf die essentiellen Dinge eingehen, denn Thailand ist ein Phänomen, das man meiner Meinung nach selbst erleben muss. Ich würde nochmal dorthin reisen, einige Dinge anders machen, selbstständiger planen und reisen und mich letztendlich von der quirligen Atmosphäre mitreißen lassen! Traut Euch!


1 Kommentar on "[Zu Gast in] Thailand (II), Land der Sinne."
  1. Super schöne Impressionen von Thailand und die tollen Tipps!

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermädchen

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